Wir rufen alle Antifaschistinnen und Antifaschisten dazu auf, am 13. Februar dem Naziaufmarsch in Dresden entschlossen entgegenzutreten und ihn gemeinsam zu blockieren!
In dem bundesweiten Bündnis No pasarán! haben sich verschiedene linke und antifaschistische Gruppen zusammengeschlossen, um dem jährlich stattfindenden Nazigroßaufmarsch endlich ein Ende zu bereiten.
Termine im Norden – Infoveranstaltungen und Busse:
14.01.2010 – Kiel Infoveranstaltung
Antifa Cafe in der Alten Meierei, 19 Uhr
16.01.2010 – Kiel Konzert und Party
Alte Meierei, 22 Uhr, Hornheimerweg 2
In der Nacht zum 20. Januar 2010 wurden mit einer Schusswaffe mindestens zwei Schüsse auf den Wohnbereich der Alten Meierei abgegeben. Dabei durchschlugen die Projektile ein Fenster und trafen die Decke des beleuchteten Zimmers. Eine Person, die sich zeitgleich in dem Raum aufhielt, blieb unverletzt.
Die Alte Meierei in Kiel ist als linkes Wohn- und Kulturprojekt ein zentraler und bekannter Ort für antifaschistische und emanzipatorische Politik in der Landeshauptstadt. Bereits in den vergangenen zwei Jahren kam es in Kiel neben der Zunahme propagandistischer Neonazi-Aktivitäten immer wieder zu Angriffen auf tatsächliche und vermeintliche linke,
alternative und migrantische Läden, Projekte und Personen, die nachweislich von Kieler Neonazis begangen wurden. Im Unterschied zu den vergangenen Taten wurden im jüngsten Fall jedoch keine Steine in Fensterscheiben geworfen oder Personen zusammengeschlagen, sondern mit scharfer Munition auf das Fenster eines bewohnten Hauses geschossen.
Auch wenn die konkreten Täter_innen bisher unbekannt geblieben sind, ist angesichts der früheren Vorfälle und dem Symbolwert der Alten Meierei davon auszugehen, dass diese im Umfeld der neonazistischen Szene zu suchen sind. Dass mit den Schüssen auf die Alte Meierei bewusst in Kauf genommen wurde, Menschen tödlich zu verletzen, stellt eine neue Qualität von Angriffen auf linke Projekte in Kiel dar. Hierfür gilt es in der Stadt ein Bewusstsein zu entwickeln und einen angemessenen Umgang zu finden.
Sollten sich die Vermutungen bezüglich der Täterschaft verfestigen, ist der jüngste Angriff auf die Alte Meierei ein weiteres Beispiel dafür, dass antifaschistische Arbeit und Solidarität mit den Betroffenen eine Notwendigkeit bleibt, denn gemeint sind alle Menschen, die nicht in das menschenfeindliche Weltbild der Neonazis passen.
Der Artikel auf dem Blog des CCC wurde gelöscht, deswegen hier ein Verweis auf den Artikel auf Indymedia.org.
Die Daten-Antifa hat jetzt bekannt gegeben, dass sie den Online-Shop von Thor Steinar erfolgreich gehackt und über 45.000 Kundendaten des gesammelten Faschopacks sich aneignen konnte. Dies wurde auf dem Blog des Chaos Computer Club berichtet.
Hierzu das ehemalige Statement auf dem Blog:
we proudly announce that we hacked the customer database of thor steinar. but why? this brand sales clothes, shoes and stuff. the founders are uwe meusel and axel kopelke from koenigs wusterhausen near berlin. both people are german neo-nazis and so there clothes are lean to styles which is popular by neo-nazi subculture.
so feel free to load the data and make antifascism practise.
Interessant sind die veröffentlichten Datensätze allemal und man kann doch von einer mehr als wirklich gelungenen Aktion sprechen.
Auf ein heißes antifaschistisches Jahr 2010!
Nazistrukturen aufdecken und zerschlagen!
Faschos aus der Deckung holen!
Immer und überall!
Vor genau 17 Jahren, am 23.11.1992, kam es in der Mühlenstraße, die sich in der Möllner Innenstadt befindet, zu einem rassistischen Brandanschlag.
Bei diesem Anschlag mussten drei Menschen ihr Leben lassen.
Als antifaschistische Gruppe sahen wir die Notwendigkeit und die Pflicht an diesen Anschlag zu erinnern und seine Hintergründe sowie Rahmenereignisse öffentlich zu thematisieren und mit einer Demonstration die Öffentlichkeit darauf aufmerksam zu machen.
Anlässlich des 15. und 16. Jahrestages des Brandanschlages führten wir bereits eine Demonstration mit ca. 200 TeilnehmerInnen durch.
Auch dieses Jahr werden wir die Vergangenheit nicht ruhen lassen und der Deutschen Nation, unter dem Motto „Mölln 92`, Gedenken und Anklagen“den ihr zu Grunde liegenden Charakter, der Ausgrenzung vorwerfen.
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Protest ist, wenn ich sage, das und das paßt mir nicht. Widerstand ist, wenn ich dafür sorge, daß das, was mir nicht paßt, nicht länger geschieht.
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Antifaschistisches Infoblatt Nr.85
»Religiöse Rechte«
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