Archiv für Dezember 2008

Sazlwedel, 27. Dezember – Nazis das Jahresende versauen!

Jedes Jahr das Gleiche…
…so oder so ähnlich könnte Mensch den Aufmarsch beschreiben, den die sogenannten „Freien Nationalisten Altmark West“ veranstalten. Wie schon im Dezember 2006 und im März 2007, wollen diese am 27.12.2008 eine Demonstration unter dem zweifelhaften Motto: „Unser Volk lässt sich nicht verspekulieren“ in Salzwedel durchführen. Anmelder der Demo sind die „Freien Nationalisten Altmark West“ und der „NPD Kreisverband Salzwedel“. Treffen wollen sich die Nazis um 13Uhr auf dem Kulturhausvorplatz in Salzwedel.
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We don‘t forget! WE WON‘T FORGIVE!


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Griechenland: Polizist erschießt jungen Autonomen

Seit den tödlichen Schuß auf Andreas-Alexandros Grigoropoulos durch einen Polizisten befindet sich Griechenland im Ausnahmezustand: Demonstrationen, Millionen Euro Sachschaden und ein Generalstreik [Bilder I, II]. Inzwischen gibt es auch international Proteste, darunter in Berlin [Video], Leipzig, FF/Main, Dortmund, Rostock, Hamburg, Bremen, Jena, Hannover, Potsdam und Schneverdingen. Die Beerdigung von Andreas-Alexandros wurde zu einer erneuten Protestdemonstration während die Polizei zur gewohnten Härte zurückkehrt und auch wieder schiesst !

13.12.2008
12 Uhr – Glockengießerwall/Hauptbahnhof Hamburg, Demonstration: „60. Jahrestag der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte“ unter dem Motto „Freiheit Für MUMIA Abu-Jamal!“. Mit Antirepressions-Block zum Aktionstag gegen den [mg]-Prozess.
14 Uhr – Kritischer Stadteiltrundgang, Beginn vor der Roten Flora

In Berlin findet am Freitag, 12.12.08 eine Demonstration zum Aktionstag gegen staatliche Repression statt: 19 Uhr, U-Bhf. Kottbusser Tor.

Alexis Grigoropoulos. Presente!

Für autonome Bewegungen und den antikapitalitischen Flächenbrand

Am Samstag den 6. Dezember wurde der 15jährige Alexis Grigoropoulos von einem Polizisten in Athen erschossen. Die Erschießung von Alexis fand statt vor dem Hintergrund zahlreicher politischer Auseinandersetzungen. Der größte Teil der griechischen Gefangenen befand sich bis vor kurzem in einem Hungerstreik für bessere Haftbedingungen, an den Universitäten des Landes brodelt die Unruhe und am Mittwoch beginnt ein schon länger angesetzter Generalstreik gegen die Politik der Regierung.
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„Bahn unter‘m Hammer“: Diskussionsabend und Filmvorführung

Am 17.12.2008 findet in Breitenfelde in Siemers Gasthof (Dorfstr.21)
um 19:30 Uhr ein Diskussionsabend mit Filmvorführung statt.

Die Linke Hzgt. Lauenburg, die [’solid] Ratzeburg und die [’solid] Schwarzenbek laden herzlich ein!

Es wird der Film “Bahn unterm Hammer” gezeigt und danach über die Bahnprivatisierung diskutiert.

Lüneburg: Protest gegen Naziladen

Am 3. Dezember 2008 eröffnete – nach mehrmonatiger Umbauphase – der Naziladen „Temple of Football“ in Lüneburg an seinem neuen Standort. Rund 50 AntifaschistInnen protestierten vor dem Laden. Ein größeres Aufgebot der Polizei sicherte den Naziladen und sperrte den Zugang ab.
Seit 10 Jahren existiert der Naziladen „Temple of Football“ in Lüneburg. Bis Ende August 2008 befand sich das Ladengeschäft in der Straße Neue Sülze. Am 30. August schloss dort das Geschäft und der Besitzer, Christian Sternberg, verkündete lauthals, dass er Anfang Oktober seinen Laden an einem neuen und größeren Standort wiedereröffnen wolle.

Bericht zur Ladenschließung im August

Allerdings verzögerte sich die Neueröffnung dann um zwei Monate. Neben einigen farblichen Umgestaltungen an der Fassade des neuen Geschäfts, wurden die Schaufensterscheibe und die Einganstür zerstört. Auch die Umbaumaßnahmen im Laden verzögerten sich immer wieder.
Ende November wurde eine neue Schaufensterscheibe, die mehr als ein Monat durch eine Holzplatte ersetzt war, eingesetzt und ein paar Tage später wieder beschädigt. Das Sicherheitsglas ist nun erheblich gesprungen.

Am 1. Dezember war dann auf der Homepage des Naziladens zu lesen, dass der Laden am 3. Dezember wiedereröffnet werden soll und gleichzeitig wurde für den 6. Dezember eine „Neueröffnungsparty“ mit Freigetränken angekündigt.

Die Neueröffnung am 3. Dezember nahmen dann rund 50 Antifas spontan zum Anlass, um direkt vor dem Laden zu protestieren. Als am Nachmittag die Antifas dort eintrafen, befand sich schon ein größeres Polizeiaufgebot vor Ort. Die Polizei hatte den Gehweg vor dem Laden mit ihren Fahrzeugen abgesperrt und der Zugang war abgeriegelt. Allerdings ließen sie es zu, dass sich einige Antifas mit einem Transparent vor der Polizeiabsperrung aufhalten konnten und die anderen Antifas sich auf der gegenüberliegenden Straßenseite aufhalten konnten. Es wurden dann Flugblätter an PassantInnen und Nachbarn verteilt und so über den Naziladen und seinen Besitzer aufgeklärt.

Zur „Neueröffnungsparty“ am kommenden Samstag rechnet die Polizei mit erneuten Protesten. Einem Artikel in der Lüneburger Lokalzeitung ist zu entnehmen, dass die Polizei „darauf vorbereitet“ ist.

Quelle: Indymedia-Bericht




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