Mittwoch, 18. März – Die NPD wills nochmal wissen!

Die NPD Boizenburg lässt es drauf ankommen.

Am Mittwoch, dem 18. März 2009 (8 bis 13 Uhr), will der braune Mob erneut einen „Infotisch“ in Boizenburg am Marktplatz veranstalten. Geladene Gäste sind neben dem bereits bekannten Mob von letzter Woche (damals größtenteils Nasos und NPD-Kader aus Mecklenburg-Vorpommern, unter anderem Stefan Köster und Norma-Jean Wolf, Lehrling des Neonazianwalts Jürgen Rieger und Bekannte von Steinar Wulff) auch Udo Pastörs, welcher in Boizenburg dank seiner „Gedenk-Kontroverse“ nach dem Überfall auf einen Kurden bestens bekannt ist.

Pastörs hatte sich damals in die Gedenkveranstaltung, bzw. Mahnwache der örtlichen Kirche geschlichen und wurde dann von sichtlich erzürnten Mitmenschen rausgeworfen. Den Rauswurf versuchte er damals vergeblich herunterzuspielen und im Anschluss gänzlich zu leugnen.

Pastörs ist Holocaust-Leugner und durch viele seiner Hassreden vor allem gegen Juden und auch andere Andersaussehende und -denkende bekannt und geächtet und hat seinen Status als glaubhafter Politiker schon längst verloren. Verlieren wird er, wie die NPD selbst, wohl auch in Zukunft eine Menge, denn gegen ihn wurde ein Verfahren wegen Volksverhetzung eingeleitet.

NPD sucht verzweifelt nach dem Ufer

Nun steckt die NPD selber ja momentan gehörig in der Scheiße: Die Kassen sind leer, die Verfahren gegen Parteimitglieder und -kader vielzählig und die Glaubwürdigkeit ohnehin nicht mehr vorhanden. Dies führt nun unweigerlich immer weiter in den sicheren Untergang und die Faschisten versuchen deswegen krampfhaft, neue Mitglieder und somit Beitragszahler oder monetäre Unterstützer ranzuholen, um ihre kleine „Volkspartei“ zu retten.

So auch in Boizenburg: Jetzt, vor den anstehenden Kommunalwahlen, wird massiv auf Geld-komm-raus versucht, die Partei zumindest in den „sympathischeren“ Städten stärker zu bewerben und etablieren. Das führt zu fast wöchentlichen „Aktionen“ seitens der Faschos, so wie der Stand letzte Woche, welcher sang- und klanglos durch den spontan-organisierten und sehr breiten Widerstand unterging.

United we stand!

Etwa 40 Schüler, Antifaschisten, Bürger und Parteiangehörige blockierten anno dazumal den Stand mittels einer geschlossenen Kette, die NPD schaute dumm aus der Wäsche und die Polizei sichtlich amüsiert zu. Während der Blockade kam es zu Anfeindungen und Einschüchterungsversuchen seitens der Nazis (unter anderem in Form von direktem Fotoshooting mit very sexy antifascists), jedoch blieben die Gegendemonstranten ruhig, friedlich und entschlossen und diskutierten die jammernden und keifenden NPD- und Naso-Zwerge gnadenlos an die Wand.

So mussten gegen 13 Uhr die Nazis entnervt aufgeben und ihre Sachen packen, ohne in irgendeiner Weise ihren braunen Müll an den Bürger gebracht zu haben. Wer dennoch aus Unwissenheit Flyer oder Aufkleber entgegengenommen hatte, durfte diese gleich bei der örtlichen „braunen Tonne“ der SPD und Partei Linke wieder einwerfen, damit diese ihrem tatsächlichen Zwecke zugute kommen.

Same procedure as every time.

So wie letzte Woche soll es auch diese Woche wieder ablaufen und ebenso werden wir erneut den antifaschistischen Widerstand organisieren und mobilisieren, um den Faschos mit der nötigen Härte und Konsequenz entgegenzutreten.
Auch wenn die Nasen dieses Mal auf ihre „Prominenz“ als Absicherung hoffen, werden wir uns davon nicht abschrecken und uns diese Scheiße nicht weiter bieten lassen und solange weitermachen, bis die NPD und alle ihre Geschwüre es kapiert haben:

Kein Fussbreit den Faschisten! Nicht hier und nirgends anders!
Wir nehmen den Nazis auch den letzten Raum!

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