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20.1.10 – Schüsse auf Alte Meierei in Kiel

In der Nacht zum 20. Januar 2010 wurden mit einer Schusswaffe mindestens zwei Schüsse auf den Wohnbereich der Alten Meierei abgegeben. Dabei durchschlugen die Projektile ein Fenster und trafen die Decke des beleuchteten Zimmers. Eine Person, die sich zeitgleich in dem Raum aufhielt, blieb unverletzt.

Die Alte Meierei in Kiel ist als linkes Wohn- und Kulturprojekt ein zentraler und bekannter Ort für antifaschistische und emanzipatorische Politik in der Landeshauptstadt. Bereits in den vergangenen zwei Jahren kam es in Kiel neben der Zunahme propagandistischer Neonazi-Aktivitäten immer wieder zu Angriffen auf tatsächliche und vermeintliche linke,

alternative und migrantische Läden, Projekte und Personen, die nachweislich von Kieler Neonazis begangen wurden. Im Unterschied zu den vergangenen Taten wurden im jüngsten Fall jedoch keine Steine in Fensterscheiben geworfen oder Personen zusammengeschlagen, sondern mit scharfer Munition auf das Fenster eines bewohnten Hauses geschossen.

Auch wenn die konkreten Täter_innen bisher unbekannt geblieben sind, ist angesichts der früheren Vorfälle und dem Symbolwert der Alten Meierei davon auszugehen, dass diese im Umfeld der neonazistischen Szene zu suchen sind. Dass mit den Schüssen auf die Alte Meierei bewusst in Kauf genommen wurde, Menschen tödlich zu verletzen, stellt eine neue Qualität von Angriffen auf linke Projekte in Kiel dar. Hierfür gilt es in der Stadt ein Bewusstsein zu entwickeln und einen angemessenen Umgang zu finden.

Sollten sich die Vermutungen bezüglich der Täterschaft verfestigen, ist der jüngste Angriff auf die Alte Meierei ein weiteres Beispiel dafür, dass antifaschistische Arbeit und Solidarität mit den Betroffenen eine Notwendigkeit bleibt, denn gemeint sind alle Menschen, die nicht in das menschenfeindliche Weltbild der Neonazis passen.

Link zu Pressemitteilung auf www.altemeierei.de

Nazi-Onlineshop „thorsteinar.de“ gehackt

*UPDATE*

Der Artikel auf dem Blog des CCC wurde gelöscht, deswegen hier ein Verweis auf den Artikel auf Indymedia.org.

Die Daten-Antifa hat jetzt bekannt gegeben, dass sie den Online-Shop von Thor Steinar erfolgreich gehackt und über 45.000 Kundendaten des gesammelten Faschopacks sich aneignen konnte. Dies wurde auf dem Blog des Chaos Computer Club berichtet.

Hierzu das ehemalige Statement auf dem Blog:

we proudly announce that we hacked the customer database of thor steinar. but why? this brand sales clothes, shoes and stuff. the founders are uwe meusel and axel kopelke from koenigs wusterhausen near berlin. both people are german neo-nazis and so there clothes are lean to styles which is popular by neo-nazi subculture.

so feel free to load the data and make antifascism practise.

Interessant sind die veröffentlichten Datensätze allemal und man kann doch von einer mehr als wirklich gelungenen Aktion sprechen.

Auf ein heißes antifaschistisches Jahr 2010!


Nazistrukturen aufdecken und zerschlagen!
Faschos aus der Deckung holen!
Immer und überall!

Bambule Demo am Samstag – 28.11.2009

Die Demo am Samstag ist eine Bambule-Demo !!!
Wir laden ALLE ein mit uns zu demonstrieren für:

- einen Wagenplatz im Bezirk Mitte
- den Erhalt aller selbstverwalteten Projekte
- neue Freiräume für Kunst & Kultur
- Recht auf Stadt

GEGEN: Gentrifzierung

andere Themen, Aktionen, szeneinterne Streitigkeiten und Provokationen haben auf der Demo nichts zu suchen!

Für eine gemeinsame, kraftvolle und laute Demonstration!

Demo

gegen Gentrifidingsbums!

mit und ohne Laster

am Samstag, dem 28.11.2009

Treffpunkt 14.00 Uhr Vorwerkstr.

Hamburg, St.Pauli

7 Jahre Bordsteinkante sind genug!

Gegen Gentrifidingsbums!

http://bambule.noblogs.org/

Vor genau 17 Jahren, am 23.11.1992, kam es in der Mühlenstraße, die sich in der Möllner Innenstadt befindet, zu einem rassistischen Brandanschlag.
Bei diesem Anschlag mussten drei Menschen ihr Leben lassen.
Als antifaschistische Gruppe sahen wir die Notwendigkeit und die Pflicht an diesen Anschlag zu erinnern und seine Hintergründe sowie Rahmenereignisse öffentlich zu thematisieren und mit einer Demonstration die Öffentlichkeit darauf aufmerksam zu machen.
Anlässlich des 15. und 16. Jahrestages des Brandanschlages führten wir bereits eine Demonstration mit ca. 200 TeilnehmerInnen durch.
Auch dieses Jahr werden wir die Vergangenheit nicht ruhen lassen und der Deutschen Nation, unter dem Motto „Mölln 92`, Gedenken und Anklagen“den ihr zu Grunde liegenden Charakter, der Ausgrenzung vorwerfen.

Antifaschistische Grüße

Antifaschistische Aktion Herzogtum Lauenburg [AHL]

DEMONSTRATION – 21. November 2009 – 11 Uhr – Bauhof Mölln

25. September – Demonstration gegen Neonaziaktivitäten in Schwarzenbek und Umgebung

Nach dem rassistisch-motivierten Brandanschlag auf das Feuerschloss in Schwarzenbek wollen wir die Füße nicht stillhalten und den Nazis zeigen, dass sie sich die falsche Stadt für ihre verabscheuungswürdigen Ideologien und Aktionen ausgesucht haben!

Wir werden diese extreme und jegliche weiteren Auslebungen des Alltagsrassismus, wie er in diesem Staat und vielerorts sonst leider noch vorhanden ist, nicht akzeptieren und uns aktiv und entschlossen zur Wehr setzen gegen Fremdenfeindlichkeit und faschistische Auswüchse!

Es darf nie zu einem zweiten Mölln’92 kommen, nicht hier und nirgends sonst und dafür werden wir uns einsetzen und uns den Nazis in den Weg stellen, wann und wo immer es uns möglich ist!

Wir wollen unsere Solidarität mit den Betroffenen des Brandanschlags und darüber hinaus allen Opfern des deutschen „Normalzustandes“ bekunden und haben kein Bock auf Rassisten, Faschisten und Nationalisten, die versuchen, ihre Ziele und Vorstellungen durch Einschüchterung, Hetze und Angriffe gegen Andersseiende und Andersdenkende durchzusetzen!

Deshalb wollen wir gemeinsam mit allen, denen diese Zustände auch zum Halse raushängen und die den Nazis den Kampf ansagen wollen und denen, die es bereits getan haben, eine spontane Demonstration in Schwarzenbek veranstalten, um unseren Unmut lautstark und sichtbar Luft zu machen!

Diese wird sich um 18 Uhr auf dem Vorplatz des Bahnhof Schwarzenbek versammeln.

Solidarität mit den Opfern des alltäglichen Rassismus!

Kommt zahlreich, kommt wütend!
Faschisten die Stirn bieten! – Nazis aus der Deckung holen!

Aufruf – Antifaschistische Aktion Herzogtum Lauenburg




Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken & handeln!Willst du auch bei der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos und Materialien: